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Osteopath

Michael Bohl

Herrsching

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Geschichte der Osteopathie

Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still verstand in seiner Idee die Normalisierung aller Gewebe, welche durch ihre komprimierende Krafteinwirkung zu einer "Abweichung in den Knochen" führten.

Der Ursprung des Wortes "Osteopathie" stammt aus dem Griechischen: "Osteon" = Knochen und "Pathos" = Leiden.

Dies gibt auch Anlass zu missverständlicher Übersetzung und Deutung als "Knochenkrankheit". Still selbst schrieb später dazu: "Das ist ein schwerer Irrtum. Ich dachte an den Knochen als Ausgangspunkt pathologischer Syndrome und daraus entstand dann aus "Osteon" und "Pathos" die Verbindung "Osteopathie".
Er wählte diesen Namen für sein Therapiekonzept, weil er mit Forschungen am Knochen begann und weil er damit anfing, zunächst das knöcherne Skelett zu normalisieren.
Erst später sah er ein, dass nicht nur Knochen, sondern auch das Verbindungsgewebe zwischen Organen, Muskeln, Sehnen und Bändern durch eingeschränkte Beweglichkeit für Dysfunktionen sorgen kann.
Leider beschreibt dieser Name "Osteopathie" das ganzheitliche Spektrum des Osteopathen nur ungenügend. Es wäre aber sehr schwierig oder fast unmöglich, einen geeigneten Namen zu finden, der das breite Feld der Osteopathie umfassen würde, also bleiben wir bei der "Osteopathie".

Für A. T. Still war der Knochen der Spiegel der Kräfte, die im Körper wirken.